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Eine Nation im Elend

image001Frau Kreschel, nach einigen Jahren Unterbrechung, hat jetzt wieder Unterstützung gefunden und beginnt nun erneut, an ihrem Projekt weiter zu arbeiten.

Hier greifen wir noch einmal (etwas angepasst) zurück auf das, was sie damals berichtete: Seit 17 Jahren helfe ich ehrenamtlich den Armen in Harare, Simbabwe. Ich bin eine ausgebildete Krankenschwester und stamme aus München.

In den ersten Jahren half ich einem französischen Ehepaar in ihrem Projekt für die Blinden. Nachdem das französische Ehepaar Simbabwe verließ, trainierten mein Mann und ich einen örtlichen Buchhalter, der ein Herz für die Armen hatte, als Verwalter. Bis heute macht er eine wunderbare Arbeit.

Wir besuchten mittellose Gegenden, wo ich den Menschen Vitamine, Hustensaft etc. gab. Über die Jahre hin haben wir uns mehr um die Waisen und ihre Schulausbildung gekümmert. Wir führten einen Nähmaschinenkursus für allein stehende Mütter ein, der sich  als sehr erfolgreich bewies, und die Frauen können sich nun selbst unterstützen.

Die Situation in Simbabwe ist in den letzten Jahren politisch sehr schwierig geworden, und es ist nicht mehr so leicht, den Bedürftigen zu helfen. Sogar dem World Food Programm ist es öfters verboten worden, den Hungernden Lebensmittel zu geben. Unglücklicherweise mussten wir auch das Land verlassen und mein Mann und ich sind nun in Südafrika, von wo wir weiterhin den Menschen in Simbabwe helfen, die uns so sehr ans Herz gewachsen sind.

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