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MRÜberblick über Sponsor a Book in den Jahren 2003-2008

2007-08

Rückkehr nach Deutschland, Konsolidierung der Sponsoren.Vorbereitung zur Weiterführung der Projekte in SL.


2006

In Sierra Leone wurden die dort begonnen Projekte weitergeführt und unter anderem über 150 Schautafeln für diverse Schulen eigenhändig hergestellt. Ein besonderes Ereignis war dort die Durchführung eines gelungenen Galakonzertes, um mit dem Erlös die Arbeit dort für das Jahr 2006 vor Ort weiterführen zu können. Da 2007 Wahlen anstehen, bei deren Verlauf mit Unruhen zu rechnen ist, plant das Team die Rückkehr nach Deutschland.


2005

Aktivitäten

Vor einem Jahr, kurz vor Ostern, lief Mel Gibsons Film “Die Passion von Christi” in den Kinos an, und war sehr umstritten. Einige Film Kritiker und Kleriker, die vorher schon den Film sahen, meinten dass die letzten 12 Stunden von Jesus Leben zu gewalttätig vorgetragen wurden und auch dass der Film antisemitische Reaktionen hervorrufen könnte.

Andere lobten die Passion als die beste und überwältigendste Darstellung von Jesus Leiden, die je gezeigt wurde. Was jedoch am Meisten zählt, ist der Effekt, den der Film hatte und noch immer auf Millionen von Menschen hat. In Indien hat ein junger Kinobesucher seine Erfahrung sehr gut ausgedrückt indem er sagte; “Ich hatte keine Ahnung was Jesus durchgemacht hat. Ich bin so von Seiner Liebe zu mir beeindruckt!“

Wir zeigten diesen Film in Family Kingdom für über 100 Leute. Am Ende vom Tag trafen wir mehr Menschen an als beim Kinobesuch selber. Das Ergebnis war all unsere Anstrengungen wert und wir hoffen, mehr Filme zu zeigen und Vorträge über verschiedene Themen halten zu können. Außerdem veröffentlichten wir in der Zeitung den Artikel „Hat Gott einen Fehler gemacht?“

Wir waren sehr beschäftigt, seitdem wir zurück im Lande sind (unsere Nr. 4 wurde in Deutschland geboren) und alles musste erst wieder in Ordnung gebracht werden.

Wir haben begonnen, unsere Kinder mehr in öffentliche Schulen und Krankenhäuser für Aufführungen mitzunehmen, außerdem beteiligten wir uns auch an einer großen Aids Veranstaltung im Hill Station.

Die größte Wirkung das Leben von Menschen zu verändern erzielen wir durch unsere Kinder! Nichts ist so befriedigend als zu sehen, wie Kinder den Weg bereiten. Mit Liedern voll guter Moral war es uns einmal sogar möglich ins nationale Fernsehen zu kommen: Auftritte von Kindern sind einfach ein Hit!

Neben diesem Anlass gab es für uns an dem Unabhängigkeitstag eine Möglichkeit unsere Nachbarschaftsschule ´El Bethel´ zu unterstützen. Die Schule anzustreichen, Spenden in Form von Unterrichts Material, Arbeitsbüchern und Reis für den Goderich Wohnbezirk, war für viele Menschen ein besonderer Tag.

Was natürlich am wichtigsten ist, dass man mehr einen Einblick in das Leben der Lehrer bekommt, die sich den ganzen Tag um die Kinder kümmern. Während wir der Schule beistehen, haben wir somit die Möglichkeit, den Lehrern sowie den Eltern zu helfen, mehr ihren Schülern und Kindern zu geben. Unabhängigkeit bezieht sich nicht auf weiß oder schwarz, nicht wenn es um unseren Dienst hier geht, zusammen arbeiten wir auf wahre Freiheit hin – die Freiheit des Herzens!

Activated Magazin

Wir machen Bibelstudium und Seminare in Geschäften oder auch bei Leuten zuhause. Da nicht viele die Zeit haben zu uns zu kommen, kommen wir halt zu ihnen. Vielleicht nicht jede Woche, aber vielleicht einmal im Monat! Wir würden uns freuen, wenn wir das auch für Sie tun könnten! Wenn es nicht Bibelstudium sein sollte, dann können wir uns immerhin über verschiedene Sachen unterhalten, wie über den Sinn des Lebens, Liebe und die Wahrheit, oder vielleicht können wir nur zusammen beten. Bitte schreiben Sie uns an! „Activated“ ist ein Weg für jemanden, mit Gottes Kraft Kontakt aufzunehmen. Aber nicht nur das, die wertvollen Geschichten und Tipps können uns helfen, weiterzumachen, obwohl um uns herum soviel im Argen liegt. Activated Magazin ist nicht nur ein bewegendes Magazin – es kann Ihr Leben verändern – es kann ihre Welt verändern!!

Gesetzte Ziele

Wir suchen immer noch Mittel unser Computerlabor zu finanzieren und Studien-Seminare für junge Leute zu fördern. Außerdem fangen wir ein hochinteressantes Schreinereiarbeitsseminar an, auch kostenlos, um gleich hier auf unserem Grundstück anzuleiten. Die elektrischen Handwerkzeuge sind von England angekommen und wir werden langsam aber sicher dieses Projekt in den kommenden Monaten angehen. Wir hoffen damit nicht nur dem Ort hier helfen zu können, sondern auch viele junge Leute auszubilden oder zu trainieren, Schulen und Behinderten in unserer Nachbarschaft beizustehen. Das ist nicht unser hauptsächliches Ziel, aber ein Projekt das Spaß macht!

Natürlich wollen wir nicht das Schul- und Freizeitmaterial für Schüler und Lehrer vergessen. Wir suchen unentwegt Hilfe, um dieses Material an Schulen und Krankenhäuser weitergeben zu können! Auch Sie können viel dazu beitragen auf diese Art mit zu wirken. Nehmen Sie noch heute mit uns Kontakt auf! Wir beten für Euch alle und wünschen jedem von Euch alles Gute für die kommenden Monate! Bis Bald

 

Unser Dank

Vielen Dank für all die hilfreiche Unterstützung, die sie uns haben zukommen lassen seit dem wir hier sind. Wie Sie bereits wissen ist unsere Arbeit völlig freiwillig, und darum sind wir auf Ihren Beitrag angewiesen! Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Matthias – für die Activated Mission


2004

Über die Arbeit in Sierra Leone berichtet Matthias Roser Dank eurer Gebet sind wir alle sicher kurz vor der Beginn der Regenzeit in unserem neuen Zuhause in Freetown, Sierra Leone, angekommen. Mit dem letzten Mal verglichen hat Er es für uns diesmal viel leichter gemacht. Dieses Land ist eine echte Herausforderung und es ist herrlich vertraute Mitarbeiter zu haben, die sich in Afrika auskennen.

Besonders Freude hat es uns gemacht, all die alten Activated Freunde wieder zu treffen und auch neue Sponsoren im Land kennen zu lernen. Wir sind dabei Studien-Seminare zu planen mit Unterricht an Computern. Außerdem begehen wir neue Wege Activated zu verbreiten.


2003

Über die Arbeit in Sierra Leone berichtet Matthias Roser: Das vergangene Jahr ging mit verschiedenen Unternehmungen in West Afrika vorüber. Unser Hauptaugenmerk war auf Sierra Leone gerichtet, ein von zehnjährigem Bürgerkrieg gezeichnetes Land.

Wir begannen unsere Projekte mit Seminaren, zu denen wir junge Menschen einluden, an Dialogstudien teilzunehmen. Vom Geschäftswesen über Familienangelegenheiten zu Menschenbetreuung schnitten unsere Gruppen gut ab und viele der Teilnehmer konnten hinterher bessere Positionen in Arbeit und Gemeinden finden. Als wir anfingen, die Jugendlichen mehr in unsere Missionsarbeit ein zu beziehen, konnten wir eine große Anzahl Studenten für unseren „Activated“ Kursus gewinnen, der für viele eine Bereicherung darstellte, da die meisten des Krieges überdrüssig sind und nach Frieden und Freundschaft suchen.

Ein großes Ereignis war der „Tag des Afrikanischen Kindes“ für den wir ein Programm ins Leben riefen, mit dem wir über 1000 Kinder mit Mahlzeiten verpflegen konnten. Lehrer aller umliegenden Schulen waren vertreten und das ganze wurde vom nationalen Fernsehen übertragen.

Während der Regenzeit arbeiteten wir daran, einen ca. 12 m langen Container ins Landesinnere zu transportieren, wo die Limba Stämme immer noch unter den Auswirkungen der lang anhaltenden Wirren zu leiden haben. In den Dorfgemeinschaften dieser Region verteilten wir an die Schulen entsprechendes Mobiliar und Krankenhausausrüstung an die lokalen Hospitäler. Die Dankbarkeit die uns entgegengebracht wurde ließ einen unvergesslichen Eindruck in uns zurück. Wie diese Menschen so freudig bleiben können, trotz der unmenschlichen Verhältnisse, die sie erfahren haben, ist einfach unglaublich.

Etwas in Sierra Leone zustande zu bringen, ist kein leichtes Unterfangen. Die Situation in Freetown ist verzweifelt und obgleich wir Ausbilder sind, hatten wir selber noch viel dazu zu lernen. Das Wie des Überlebens ist für viele ein Hauptfaktor in ihrem Leben und wir sind dankbar, dass wir trotz der gravierenden Malaria, die in diesem Gebiet herrscht, eine Chance haben, hier tätig zu sein.

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